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Glaserdkugel auf grüner Wiese

Sharing Economy und Recycling im Unternehmen – Wege zu mehr Nachhaltigkeit

  • 5 Minuten Lesezeit

Lieber teilen statt besitzen: Zahlreiche Start-ups zeigen, wie mehr Nachhaltigkeit durch eine Sharing Economy für Unternehmen funktionieren kann. Über Anbieter wie Mindspace oder Design Offices können Firmen gemeinsam Büroflächen anmieten – Co-working spaces. Die Bostoner Firma Cohealo etwa ermöglicht die gemeinschaftliche Nutzung medizinischer Geräte.

Auch hierzulande gibt es erste Ansätze. Viele Unternehmen stehen jedoch noch am Anfang, Besitztümer mit anderen zu teilen. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Arbeitgeber und Angestellte können aktiv den Ressourcenverbrauch senken und in eine nachhaltige Entwicklung investieren. Wir erläutern, wie innerhalb eines Unternehmens verschiedene Arbeitsmittel gemeinsam genutzt werden können und sie so auch ihre Corporate Social Responsibility stärken. Außerdem geben wir Recycling-Tipps, wie sich Altpapier und Elektroschrott im Büro reduzieren lassen.

“Sharing is caring” - ein Gedanke, der nicht nur auf zwischenmenschlicher Ebene beliebt ist. Angesichts des gestiegenen Bewusstseins zur Notwendigkeit von mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz weltweit haben sich auch viele Unternehmen den Gedanken einverleibt. 

Nachhaltig unterwegs mit Dienstfahrrad & Poolfahrzeug

Um CO2-Emissionen zu reduziert und den Verkehr zu entlasten, fördern viele Städte nachhaltige Fortbewegungsmittel wie Fahrräder, etwa durch gut ausgebaute Radwege. Unternehmen können diesen Trend unterstützen und ihren Mitarbeitern ein geleastes Firmenfahrrad anbieten. Die Angestellten wählen nach Bedarf und persönlicher Vorliebe zwischen Mountainbike, E-Bike oder Stadtrad. Alternativ bieten einige Unternehmen einen Pool an Fahrrädern, die im Arbeitsalltag für Erledigungen, eine Lunch-Verabredung oder auch für das Wochenende ausgeliehen werden können. Die verschiedenen Arten von Bikesharing wirken sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Laut einer Studie reduzieren sich die Krankheitstage pro Jahr um ein Drittel, wenn die Angestellten ihren Arbeitsweg jeden Tag zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.

Frau in Büro holt Ausdruck aus Abteilungsdrucker ab.
Eine Etage – ein Drucker. Effizient und nachhaltig.

Eine weitere Option ist das Corporate Carsharing. Dabei wird die Fahrzeugflotte eines Unternehmens von mehreren Angestellten genutzt. Die sogenannten Poolfahrzeuge lohnen sich ökonomisch: Weil nicht jeder Mitarbeiter einen eigenen Dienstwagen benötigt, sind die Gesamtkosten für Leasing, Instandhaltung, Versicherungen usw. wesentlich geringer. Auch ökologisch hat das Konzept des Corporate Carsharing Vorteile: Durch die gemeinsame Nutzung sind weniger Parkflächen notwendig, wodurch mehr Freiflächen entstehen. 

Eine dritte Variante für mehr Nachhaltigkeit ist ein finanzieller Zuschuss zum öffentlichen Nahverkehr. Die Mitarbeiter können – die entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt – dann eher Bus und Bahn als ihren privaten Pkw wählen. Das lässt sich wiederum bei langen Anfahrtswegen auch mit einem Dienstfahrrad kombinieren.

Arbeitsmittel gemeinsam nutzen

Neben den Fortbewegungsmitteln lassen sich auch die alltäglichen Arbeitsgegenstände im Büro teilen. Das gilt vor allem für die Mittel, die nicht ständig von einer einzelnen Person genutzt werden. So können beispielsweise Geräte wie Drucker oder Scanner allen Mitarbeitern einer Etage zur Verfügung stehen. Auch einzelne Festnetztelefone lassen sich von einer größeren Gruppe nutzen, ebenso Tacker, Locher und andere Büroutensilien.

Wenn das Unternehmen ergänzend Home Office anbietet, können die Mitarbeiter während ihrer Präsenzzeiten an gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen arbeiten. Auch das senkt den Ressourcenverbrauch und schont die Umwelt.

Elektronische Geräte mit langer Lebensdauer nutzen

Ein weiterer signifikanter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit für Unternehmen ist, darauf zu achten, den anfallenden Müll möglichst gering zu halten. Jedes Jahr landen in Europa 9,5 Millionen Tonnen Elektroschrott auf dem Müll. Die Produktlebenszyklen werden kürzer, technische Neuerungen drängen immer schneller auf den Markt. Somit rüsten sich viele Unternehmen regelmäßig mit neuen Geräten, um mit aktuellen Standards mitzuhalten. Trotzdem haben sie verschiedene Möglichkeiten, ihren Ressourcenverbrauch zu senken und die Lebensdauer ihrer Geräte zu verlängern:

  • Von vornherein in hochwertige Arbeitsmittel mit langer Lebensdauer investieren: Die Drucker von Brother beispielsweise haben eine dreijährige Herstellergarantie.
  • Geräte regelmäßig und fachgerecht warten, um sie länger nutzen zu können.
  • Kaputte Elektronik und leere Druckerpatronen professionell entsorgen oder recyceln lassen.
  • Alte, aber funktionsfähige Geräte an gemeinnützige Organisation oder lokale Vereine spenden. Das zeigt: Die Sharing Economy kann auch über das Unternehmen hinausgehen und dessen Corporate Social Responsibility stärken.

Für kleine Unternehmen und Mitarbeiter, die häufig im Home Office arbeiten, gibt es die Möglichkeit, Drucker zu mieten. So bietet Brother innerhalb seiner Eco Flat hochwertige Tintenstrahl- und Laserdrucker, die für ein Jahr gemietet werden können. Dabei kann zwischen einem generalüberholten und einem neuen Modell gewählt werden. Im Falle eines generalüberholten Geräts verlängern Unternehmen dessen Lebensdauer. Verbrauchsmaterial wie Toner sind in der Eco Flat enthalten. Sie sparen Ressourcen ein und profitieren von geringeren Anschaffungskosten.

Mit der Eco Flat von Brother können Kunden die Lebensdauer von generalüberholten Druckern und Multifunktionsgeräten verlängern. 

So lässt sich effektiv Müll vermeiden

Trotz aller geteilten Ressourcen fällt immer wieder Müll an, das lässt sich nicht komplett vermeiden. Es gibt jedoch auch hier Möglichkeiten, die Berge an Altpapier und Elektroschrott zu reduzieren.

Hier sind einige Tipps:

  • Nachhaltig drucken: Papier auf zwei Seiten bedrucken oder mehrere Seiten pro Blatt ausdrucken. Nur Seiten eines Dokuments auswählen, die gedruckt werden sollen. Schriftart verkleinern, um Papier zu sparen.
  • Moderne Technologien nutzen, um beispielsweise Vertragsunterzeichnungen oder Rechnungsversand digital zu erledigen.
  • Elektronische Speichermedien zur Dokumentation und Aufbewahrung wichtiger Daten verwenden.
  • Anbieter für Büromaterialien wählen, die in Mehrwegkisten liefern, um Verpackungsmüll zu verringern.

Druckerpatronen und Toner sollten Unternehmen fachgerecht entsorgen oder zum Recycling bringen. Bei der Neuanschaffung elektronischer Geräte lohnt sich ein Blick auf Umweltzertifizierungen wie den „Blauen Engel“. Damit können Firmen sicher sein, dass die Geräte die strengen Auflagen hinsichtlich Energieverbrauch, Emissionen und Recyclingfähigkeit erfüllen.

Der Blick in eine grüne Zukunft

Klimawandel, CO2-Emissionen und Plastikmüll – die gesellschaftlichen Herausforderungen sind immens. Doch jedes Unternehmen kann einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ein richtungsweisendes Konzept ist die Circular Economy. Die Kreislaufwirtschaft hat das Ziel, dass alle Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, wiederverwendet und repariert und anschließend recycelt werden. So lassen sich Produktlebenszyklen verlängern und Abfallmengen drastisch reduzieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Eco Flat von Brother.

Mehr zur Eco Flat von Brother

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