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Krankenpfleger legt Patient ein Armband um

Patientensicherheit im Gesundheitswesen

  • 5 Minuten Lesezeit

Wie Armbänder Leben retten können

Ein kurzer Scan genügt und schon wissen Ärzte, welcher Patient vor ihnen liegt, wie der Behandlungsplan aussieht und welche Medikamente zum Einsatz kommen. Kliniken gelingt es mithilfe von modernen Armbändern, die Patientensicherheit auf ein neues Level zu heben und zugleich ein effizientes sowie kostengünstiges Verwaltungssystem zu etablieren. 

Wir zeigen Ihnen, wie wichtig innovative Armbänder für die Patientenidentifikation im Gesundheitswesen sind. Zudem verraten wir, welche Vorteile die Barcode-gestützte Erfassung Krankenhäusern und Ärzten bietet.

Patientenschutz auf dem Vormarsch

Die Patientensicherheit spielt im deutschen Gesundheitswesen eine immer größere Rolle, da sich Patienten, Ärzte und Behörden zunehmend dafür einsetzen. Entsprechend erarbeitet das Bundesministerium für Gesundheit mehr und mehr gesetzliche Qualitätsvorgaben für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen. Gemeinsam mit Initiativen des Aktionsbündnis Patientensicherheit geht es dem Gesetzgeber darum, Patientenrechte zu stärken und Behandlungsfehler zu minimieren. Insbesondere das 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz soll über transparente Regelungen sowohl Patienten als auch Ärzten eine größtmögliche Rechtssicherheit verschaffen.

Die Auswirkungen der Maßnahmen auf das Gesundheitswesen sind vielfältig. Kliniken etwa müssen ein patientenorientiertes Beschwerdemanagement samt umfassender Auswertung einführen, um anhand der Ergebnisse potenzielle Fehlerquellen im Behandlungsprozess beseitigen zu können. Das kommt dem Risikomanagement in Krankenhäusern zugute.

Krankenpflegerin legt Patient Patientenarmband aus Etikettendrucker um Handgelenk
Transparent und sicher: Patientenschutz im Gesundheitswesen

Das Krankenhausstrukturgesetz hilft zudem dabei, die regelmäßige Qualitätssicherung und die Krankenhausplanung optimal miteinander zu verknüpfen. Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der jeweiligen Krankenversicherung gewährleisten außerdem eine externe Kontrollinstanz. Auch Sicherheitsvorgaben wie das Arzneimittel-, Medizinprodukte- und Infektionsschutzgesetz sind dazu gedacht, den Patientenschutz und die medizinische Versorgung weiter zu verbessern.

Die große Bedeutung der Patientenidentifikation

Bei stationären Patienten kommt es in Deutschland jedes Jahr zu rund 800.000 unerwünschten und vermeidbaren Ereignissen, die etwa 20.000 Menschen nicht überleben. Zu den Fehlern und Komplikationen zählen unter anderem Verwechslungen von Patienten sowie Fehldosierungen der Medikation. Die von Medikationsfehlern verursachten Kosten könnten laut der World Health Organisation auf jährlich 37,5 Milliarden Euro steigen. 

Eine hohe Patientensicherheit geht entsprechend immer mit der korrekten Patientenidentifikation einher. Was zunächst selbstverständlich klingt, stellt Krankenhäuser tagtäglich vor Herausforderungen. Viele deutsche und europäische Einrichtungen setzen daher schon jetzt auf eine innovative Methode, die die medizinische Versorgung entscheidend vorantreibt: Barcode-gestützte Patientenarmbänder.

Armbänder erhöhen den Patientenschutz

Egal ob nach einer Operation oder in Pflegesituationen: Patientenarmbänder mit aufgedruckten Barcodes helfen dabei, Personen in Sekundenschnelle zu identifizieren und zu versorgen. Ärzte und sonstiges Fachpersonal gelangen durch die Bänder zudem schnell und einfach an die medizinischen Daten des Patienten.

Scanner scannt Barcode auf Patientenarmband
Patientenarmbänder helfen bei der Patientenidentifikation

So lässt sich per Scan zum Beispiel sofort erkennen, welche Medikamente vorgesehen sind – inklusive der Höhe der Dosis. Im Fall der Fälle kann die Patientenidentifikation per Barcode also über Leben und Tod entscheiden. Auch Pflegepläne und andere Details stehen jederzeit und blitzschnell per Scan zur Verfügung, sodass das zuständige Fachpersonal immer den Überblick behält und eine große Anzahl an Patienten problemlos betreuen kann. Damit das Barcode-System funktioniert, muss eine entsprechende Anbindung an das Krankenhausinformationssystem (KIS) existieren, in dem die Patienteninformationen hinterlegt sind.

Vorteile der Etikettendrucker für Kliniken und Ärzte

Die mobil und stationär einsetzbaren Brother Armbanddrucker bieten medizinischen Einrichtungen eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber früheren Methoden. Sowohl die Arbeitsabläufe in Krankenhäusern als auch der Patientenschutz profitieren davon. Der Thermodirektdruck zeichnet sich durch beste Qualität und eine optimale Lesbarkeit für Barcodescanner aus. Zudem spart die Technologie Zeit und Kosten, da nur die Armbandrolle gewechselt werden muss. Das Nachfüllen eines Farbbandes oder anderer Komponenten ist nicht nötig.

Auch für Ärzte und Pflegekräfte ergeben sich Vorzüge durch das innovative Armband-System. Sämtliche Behandlungsstufen und Medikationen lassen sich digital abhaken und speichern. Alle Schritte zeichnen sich durch hohe Transparenz und einfache Handhabung aus, was Fehlern wirksam vorbeugt und Ärzten mehr Zeit für die eigentliche Behandlung gibt. Zugleich sind die via Barcode gespeicherten Informationen verschlüsselt und nur befugtem Fachpersonal zugänglich, wodurch der Schutz der Daten erhöht wird.

Flexible Lösung für alle Bedürfnisse

Die Brother TD-Etikettendrucker für das Gesundheitswesen sind die perfekte Lösung für hochwertige, mobil gedruckte Patientenarmbänder. Für die unterschiedlichsten Bedürfnisse ist gesorgt: Die große Auswahl an Armbändern und Etikettengrößen gewährleistet hohe Flexibilität. Kleine Armbänder für Neugeborene oder Kinder sind ebenso möglich wie größere Varianten für Erwachsene. Dank der „TrustSense“-Technologie erkennt der Drucker die jeweiligen Armbänder- sowie Etiketten-Typen automatisch und kalibriert sie umgehend.

Die antibakterielle Beschichtung sorgt für eine bestmögliche Hautverträglichkeit und besonderen Schutz in klinischen Umgebungen. Gleichzeitig ist die persönliche Hygiene in keiner Weise eingeschränkt: Patienten können sich ganz normal die Hände waschen und sogar duschen gehen – der Aufdruck des Kunstoffbandes bleibt immer geschützt und optimal lesbar. Desinfektionsmittel sind genauso unbedenklich. Schon nach kurzer Zeit merken Patienten kaum noch, dass sie überhaupt ein Armband tragen.

Jeder profitiert von Patientenarmbändern

Egal ob Klinik, Arzt oder Patient – alle profitieren von Barcode-Armbändern. Sie steigern die Patientensicherheit, sparen Kosten durch effizientere Arbeitsabläufe und machen behandlungsrelevante Daten in Sekundenschnelle zugänglich. 

In unserer Fallstudie „Wie kann ich die Sicherheit meiner Patienten spürbar erhöhen?” lesen Sie zudem, wie das Ketteler Krankenhaus bereits Patientenarmbanddrucker einsetzt, um die eindeutige Patientenidentifikation sicherzustellen.

Etikettendrucker im Gesundheitswesen     Fallstudie Patientenarmbänder

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