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  5. Digitalisierung im Gesundheitswesen mit Hilfe von Dokumentenscannern
Dokumentenscanner steht auf dem Schreibtisch einer Krankenhausrezeption.

Wie Dokumentenscanner das Gesundheitswesen digitalisieren

Das deutsche Gesundheitswesen steht an mehreren Fronten unter Druck. Die alternde Bevölkerung lässt die Arbeitsbelastung in Praxen und Kliniken steigen1. Bürokratie und der Zwang Kosten einzusparen, verlangen Angehörigen in Gesundheitsberufen immer mehr Leistung ab1. Und nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie werden Missstände schonungslos offengelegt. Diese Entwicklungen erfordern neue Arbeitsmethoden um den digitalen Wandel im Gesundheitswesen zu beschleunigen und Beschäftigte durch effizientere Prozesse zu entlasten.  

Eines liegt auf der Hand: Je mehr Zeit das medizinische Personal mit den Patienten verbringt, desto besser ist die Qualität der Pflege.2 Doch allein der Verwaltungsaufwand im Gesundheitswesen ist schon enorm. Im Durchschnitt durchlaufen jeden Tag 120 Verwaltungsvorgänge ein Krankenhausinformationssystem. Viele davon werden jedoch wieder an die Ärzte zurückgespielt, weil Informationen fehlen3 – was deren wertvolle Zeit vergeudet.  

Jede Information, die aus physischen Dokumenten zusammengesucht werden muss – einschließlich des Zugriffs auf Krankenakten, Rezepte, medizinische Berichte und Briefe – erhöht den Verwaltungsaufwand noch weiter. 

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Digitale Transformation im Gesundheitswesen

70 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen geben an, dass sich wiederholende Verwaltungsvorgänge und langsame, manuelle Prozesse sie daran hindern, ihre täglichen Patientenaufgaben zu erfüllen, und sich negativ auf die Patientenbetreuung auswirken.4  

Viele Organisationen im Gesundheitswesen suchen deswegen nach besseren Lösungen für die Verwaltung ihrer Informationen. Ein wichtiger Faktor bei diesem Wandel ist die Digitalisierung von Patientendaten.  

Unser Whitepaper Technologie im Gesundheitswesen untersucht den Wandel in der Speicherung und Weitergabe medizinischer Informationen. Daraus geht hervor, dass zwei Drittel der Beschäftigten im Gesundheitswesen bereits der Meinung sind, dass digitalisierte Arbeitsabläufe effizienter sind als papierbasierte Systeme.4  

Der einfachste Schritt zur Erstellung elektronischer Patientenakten ist die Umwandlung von Papierakten in digitale Dokumente, so dass die darin enthaltenen Informationen einfach und schnell mit allen Beteiligten geteilt werden können. Dokumentenscanner werden daher zu einem immer wichtigeren Teil der IT-Klinikausstattung. 

Worauf sollte man bei einem Dokumentenscanner achten?

Die Anforderungen an digitale Dokumente sind vielfältig: Sie müssen schnell und sicher gelesen, gespeichert, durchsucht und weitergegeben werden können. 

Dokumentenscanner mit automatischer Texterkennung können Papierdokumente in durchsuchbare PDF-Dateien umwandeln, um sie mit elektronischen Patientenakten zu verknüpfen. Dadurch wird der Zugang zu medizinischen Informationen über eine indexierte Suche deutlich einfacher. Zudem können Informationen gelesen und direkt in Krankenhausinformationssysteme importiert werden. 

Im Gegensatz zu physischen Dokumenten können digitale Informationen kaum mehr verloren gehen. Wenn Unterlagen, die Sie einscannen mit Barcodes versehen sind, hilft Ihnen Software wie Barcode Utility die Dokumente automatisch in vordefinierten Ordnern abzulegen, was Zeit spart und Fehler reduziert.  

Leichterer Zugang zu medizinischen Unterlagen  

Wenn die behandelnde Person Zugriff auf die relevanten Patienteninformationen hat, kann sie schnellere und bessere Entscheidungen treffen. 77 Prozent der Fachkräfte im Gesundheitswesen sind sich einig, dass digitale Arbeitsabläufe in Zukunft immer wichtiger werden.  

Wichtig ist jedoch auch, dass diese Informationen an den verschiedenen Behandlungspunkten leicht abgerufen werden können, um das komplette Versorgungssystem viel stärker zu vernetzen4.  

So hat beispielsweise ein französisches Krankenhaus zehn Jahre alte Patientenakten zu einem Datensatz zusammengefasst. Dadurch war es erstmals möglich, ganzheitliche Trends in den Daten zu erkennen und einen strategischeren Blick auf die Gesundheitsversorgung zu werfen. Durch die Analyse von Korrelationen zwischen verschiedenen Variablen – d. h. die Identifizierung gemeinsamer Faktoren bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen – konnten sie die Wirksamkeit verschiedener verschriebener Medikamente verfolgen.4 Auf diese Art und Weise kann Technik einen echten Unterschied machen.  

Wollen Sie auch alte Dokumente einscannen und generell digitale Arbeitsabläufe in Ihrer Organisation verankern? Unsere Dokumentenscanner helfen Ihnen den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, dadurch ihre Mitarbeiter zu entlasten und somit den Patienten eine noch bessere Behandlung zukommen zu lassen. Laden Sie sich auch unser Whitepaper "Technologie im Gesundheitswesen" herunter.

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Quellen  
1 https://osha.europa.eu/en/publications/reports/current-and-emerging-occupational-safety-and-health-osh-issues-in-the-healthcare-sector-including-home-and-community-care  
2 https://pilotfeasibilitystudies.biomedcentral.com/ "Eine Pilotstudie über die Dauer von Arztbesuchen in Irland" - 01. Dezember 2019  
3 https://www.england.nhs.uk/gp/case-studies/tackling-a-backlog-of-admin-tasks-north-brink-practice-midlands-and-east/  
4 Savanta: "Technologie im Gesundheitswesen" - Januar 2021 

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